Mars Mushrooms - Jamband from Germany

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mars mushrooms[...] Diese deutsche Jamband kombiniert Gegensätze: einfache Pop-Musik und komplexe Formen der Improvisation. Ob man die Musik nun liebt oder hasst, auf jeden Fall erfordert sie Stunden der Hingabe und der Übung ohne, dass es sich rentieren würde, sieht man mal von dem Spaß ab. Die mars mushrooms sind keine Ausnahme von der Regel. Sie rutschen ohne Lohn durch alle Arten der tonalen Stile und emotionalen Gebilde. Auf dem Album ist Tiefgang zu fühlen, das kann keiner bezweifeln. Dunkelheit und Tod sind auf diesem Album ebenso zu spüren, wie als absoluter Gegenpunkt der grenzenlose Spaß am Jammen. Auch der Titel des Albums hat Tiefgang. Der Name "Transparent Eyeball" [durchsichtiger Augapfel] stammt aus dem Schriften von Ralph Waldo Emerson: "I become a transparent eyeball. I am nothing. I see all." ["Ich werde zum durchsichtigen Augapfel. Ich bin nichts und sehe alles."]

Die Lieder der CD sind wunderbar. [...] Natürlich glänzen die mars mushrooms vor allem an den Stellen, an denen die Improvisationen beginnen und die Musik sich dehnt und zu grooven beginnt.

[...] Das Jammen der mars mushrooms kann schön aber auch intensiv sein und sich in Sekunden ändern. So etwas nennt man "tight". Es veranlasst den Zuhörer, sich zu wundern und zu schweben. Mit jedem neuen Anhören wird dieses Gefühl besser. Die Musik ist perfekt für den Walk Man um joggen zu gehen und funktioniert auch dann noch, wenn man die Lautstärke nicht voll aufdreht. So etwas nennt man "swing".[...] - Kenny Bohlin, 02. Dezember 2005

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mars mushrooms[...] Ich habe mit Sicherheit nicht daran geglaubt, dass die Deutschen mit der nächsten Jam-Musik-Welle eine so großartige Band ans Ufer schwemmen würden. [...] Das erste Lied "Rubber Ball" ist einfach ein Ohrwurm. Wenn das Album nur aus solchen Songs bestehen würde, wäre ich so dankbar. Wie konnte nur so ein erstaunliches Lied zu Stande kommen? Haben sich der Gesang und der eingängige Gitarrenriff erst mal etabliert, entflieht das Lied magisch in einen wummernden Didgeridoo-Jam. Es erstaunte mich auch, wie gut das aprubte Ende zum Rest des Songs passt. Das Liedhörte sich nach einer durch das Touren und eine endlose Zahl an Gigs gewachsene Jamband an. Jedes der Lieder auf der CD ist gut, aber diesesganz speziell.

Einer meiner weiteren Lieblingstitel auf der CD kommt ziemlich am Ende. Er heißt "Get on the Bus" und enhält einen langen Didgeridoo-Teil. Jeder, der schon mal versucht hat Digeridoo zu spielen, weiß dass es ein schwieriges Instrument ist. In diesem Fall wird das Instrument virtuos beherrscht. Es erinnert mehr an das heulen eines Tieres als an ein Instrument und gibt dem Lied einen funkigen Charakter.

[...] Diese CD vereint den Groove und die Intensität der besten amerikanischen Jambands und schlägt dabei ein nues Kapitel auf. [...] - Kenny Bohlin, 13. Juli 2004

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mars mushroomsWer hätte gedacht, dass ein speziell amerikanisches Subgenre des Rock'n'Roll, genannt "Jamband" effektiv nach Europa exportiert werden könnte? Außerdem, wer hätte gedacht, dass ein paar deutsche Jungs das Genre so außergewöhnlich beherrschen könnten? [...] Ich habs mir ehrlich gesagt auch nicht gedacht, aber auch gar nicht darüber überlegt. Sonst jemand?

Throwdown,die erste Live-CD der Nürnberger Band mars mushrooms bietet alles: Positive, liebevolle Texte, einen wummernden Bass, kraftvolles Schlagzeug, erdige Hammond-Orgel, funky Rhytmusgitarre, tolle Percussions, energiegeladene Gitarrensolos und ein grooviges Didgeridoo. [...] Versatzstücke aus der Vergangenheit, Gegenwart und der möglichen Zukunft der Jam-Musik werden aufgegriffen: Dico Biscuits-Trance, Blues, Hippie Funk, Raggae, Grateful Dead Rock, Americana, Funk, Phish-Anleihen, ja der ganze Kladderadatsch und dann auch noch alles in Englisch. [...]

Soweit ich das beurteilen kann, ist diese Band eine von wenigen europäischen Bands, die Jamrock machen - und den machen sie sehr gut. [...] Ich glaube die Jungs haben vor auch außerhalb Europas zu touren und sie könnten es auch tun. Man hört, dass Dave Schools von Widespread Panic sie unter seine Fittiche genommen hat, weil er von Ihrem Sound angetan ist. [...] Beim ersten Anhören, habe ich sofoert gedacht, ich höre The Big Wu. Aber diese Jungs sind besser, jünger, kreativer, fordernder aber gleichzeitig nicht Avant Garde.

[...] Ja, die "Throwdown" ist wie der Name schon sagt eine Party. Mit solchem Material ist es nur eine Frage der Zeit den Durchbruch zu erlangen. Trotzdem ist der Weg zu diesem Ziel gepflastert von Training, Vorbereitung und vielen Gigs. Die Amis in ihrem eigenen Spielchen zu schlagen kann eine große Herausforderung sein. - Yoshi Matsumoto, 21. April 2003

SCHALLPLATTENMANN.DE

mars mushroomsIndependent Rock - Space-Age-Hippies funken und rocken bis das Gras noch grüner wird. Es ist angenehm, nicht alle zwei Wochen die Rockgeschichte umschreiben zu müssen, weil wieder einmal ein neuer zukunftsweisender Hype herumbläht. mars mushrooms sind nicht in diese Marketing-Falle getappt, sondern setzen auf natürliches Wachstum. Ihr neues Album "Transparent Eyeball" versucht sich gar nicht erst in Innovationsgeschnörksel, sondern hier geht es sehr direkt um musikalische Emotionen. Davon hat das Album auch gleich eine verführerisch riechende Tüte voll. Nach zwei EPs, der ersten vollen Runde mit dem Album "Dive [daiv]" und der Live-CD "Throwdown", geht es ohne Allüren nun so richtig ab ins grüne grüne Gras. Genüsslich wird im Fundus von Rock, Funk, Americana und Hippie-Kram herumgestöbert, um als angesagte Jamband der Space-Age-Hippie-Funk-Rock-Superstition zu frönen. Nichts schmeckt hier nach dem üblichem Tapetenleim der Megakonzerne.

Deadhead-Gemeinde und Phish-Freunde dürfen sich freuen. Wer sonst unterschiedlichste Körperteile zu Klängen von Trey Anastasio, Big Head Todd, Widespread Panic oder Mars Volta zu schütteln pflegt, sollte die Jungs von mars mushrooms unverzüglich mit ins Bewegungsprogramm aufnehmen. - Gerald Windl, 18. April 2005

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mars mushrooms[...] Kaum verliert man eine Band mal für ein paar Monate aus den Augen, schlägt sie zurück und liefert ihr mit Abstand bestes Werk. [...] Seit STOCKHOLM SYNDROME und (mit Abstrichen) TISHAMINGO kam keine so lässige Band mehr auf den Tisch.

Die mars mushrooms haben inzwischen 7 gemeinsame Jahre auf dem Buckel und seit ihrem letzten Livealbum einen fast nicht für möglich gehaltenen Quantensprung gemacht. Das hat mehrere Gründe. Einer ist, daß die Band den Grundsatz der Selbstbeschränkung beherzigt. Der längste Song dieser CD dauert grade mal sechseinhalb Minuten, was für eine Jamband normalerweise die Zeit für die Konzentration auf das erste Gitarrensolo ist. Zweitens haben die Franken brav ihr Melodie-Müsli zum Frühstück gefuttert. Drittens hat man bei der Produktion auf jede Art genretypischer Spinnereien verzichtet und ganz simpel Song für Song als gewachsene Band eingespielt. [...] Im Prinzip hat eine Band bereits mit einem Opener wie Mr. Caveman gewonnen. Neben dem - übrigens durchgehend - großartigen Gesang, frißt sich die wunderbar entspannte Gitarre sofort fest. Auch hier gilt: Keine Spur von bekifften 68er-Endlosdudeleien, Herr Schmidt wechselt nahtlos von Duane Allmann-, zu Funk-, zu Heavy-Gitarren, was er im doomigen Zweiminüter Heat zur Freude aller Tony Iommi-Fans gleich nach dem flockigen Einstiegssong eindrücklich tut. [...] - Fred Schmidtlein, 07. April 2005

FrÄnKische Landeszeitung

"[...] Dass der Auftritt in den Ansbacher Kammerspielen ein Heimspiel ist, ändert nichts am Format dieser Gruppe. Die "mars mushrooms" [...] können für sich in Anspruch nehmen, das weiter geschrieben haben, was in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts kurzerhand unter dem griffigen Label "Krautrock" abgehakt wurde. Experimentelle, querständige Musik also, die seinerzeit neue Wege suchte und gängige Schemata lustvoll atomisierte. [...] Die "Hippies from outer Space" (wie Steady Groove die Band scherzhaft nennt), kochen mit dieser Leadstimme als Chefvorkoster ein verdammt scharfes Pilzgericht, dessen Farbe kein winterliches Schneeweiß ist, sondern das Blauschwarz von echtem Soul, brennend heiß und absolut überwältigend." - Hans von Draminski, 22. Dezember 2003

ZENTRALNERV

"[...] Innerhalb kürzester Zeit haben sich die sechs Jungs von "mars mushrooms" vom Geheimtipp unter Kennern hochgehangelt zu einer Band, die das Zeug zu einer internationalen Karriere hat. Nach drei CDs in den letzten drei Jahren, [...], starten sie nun 2003 mit einem Live-Album durch: aufgenommen [...] vor über 300 restlos begeisterten Fans! Denn die "Mars Pilze" sind definitiv eine Live-Band, ihre überschäumende Spielfreude, ihr Ideenreichtum und ihre Improvisationskunst gehen bei jedem Konzert unter die Haut. Sie spielen mit ihren Songs und Kompositionenen, die sich verändern und weiterentwickeln und dennoch Hit-Potenzial haben und immer tanzbar bleiben. [...]" - 21. Februar 2002